Halt und neue Zuversicht durch Aromatherapie

Das Jahr 2021 hat uns alle sehr gefordert: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben unsere Lebensrealität umfänglich erschüttert. Die einen sind selbst betroffen oder haben Erkrankte im Familien- oder Freundeskreis, die anderen leiden an Einsamkeit, Existenzängsten oder beruflicher Überforderung. Wer sich körperlich und emotional wappnen oder einfach mal eine Auszeit vom Alltag gönnen will, findet gerade jetzt in ätherischen Ölen wirksame Unterstützung gegen trübe Stimmung und Winterblues.

Die naturreinen ätherischen Öle wirken direkt auf das limbische System, also den Teil des Gehirns, in dem Gefühle wie Angst und Unsicherheit gesteuert werden. Auf diese Weise können die Düfte das Nervensystem innerhalb weniger Momente beruhigen, Ängste lindern und das innere Gleichgewicht unterstützen.

Ätherische Öle für positive Stimmung und Zuversicht

Viele Menschen schätzen die duftenden pflanzlichen ätherischen Öle auch für ihre stimmungsaufhellenden Eigenschaften. Diese Wirkungen sind in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt worden. Als Faustregel gilt: Aus Wurzeln oder Bäumen gewonnene Öle wirken „erdend“ und sorgen für innere Stabilität, Blütenöle wie Jasmin oder Rose schenken Schutz und Zuversicht. Die Rose gilt als Königin der Blumendüfte und hüllt uns ein mit ihrem betörenden, üppigen Duft, der direkt unser Herz berührt. Ätherisches Rosenöl wirkt unmittelbar auf unsere Emotionen und harmonisiert.

Zitrusdüfte wie Zitrone, Blutorange, Limette oder Mandarine sind Gute-Laune-Macher und bringen Sonnenschein in Gemüt und Herz. Nicht zu vergessen der Alleskönner Lavendel, der uns entspannt, besser schlafen lässt und eines der wenigen ätherischen Öle ist, die man sogar pur anwenden darf. Ob kleine Blessuren auf der Haut oder als „Stimmungs- und Seelenschmeichler“ – der frischkrautige, dennoch milde Duft des ätherischen Öls Lavendel fein ist immer dann angesagt, wenn wir Balance suchen und Zuversicht brauchen im Sinne von Stress-lass-nach. Aber auch unbekanntere ätherische Öle können in unsicheren Zeiten eine emotionale Hilfe sein. Benzoe Siam, Kakao, Tonka oder Vanille gelten als „Kuscheldüfte“, die uns umarmen und schützend umhüllen. Bei Ängsten, Lampenfieber oder bei Schreckerlebnissen sind Angelikawurzel, Neroli, Bergamotte, Grapefruit oder Sandelholz angesagt. Sie unterstützen uns, wieder ins Lot zu kommen, das Erlebte sacken zu lassen und Zuversicht zu finden.

Ätherische Waldöle sorgen für klare Luft, auch im übertragenen Sinn: Sie helfen uns, tief durchzuatmen.

Ein Körperöl mit den passenden ätherischen Ölen unterstützt uns, kleine Relax-Oasen in unserem Alltag zu schaffen. Über die Berührung tun wir uns selbst etwas Gutes, fühlen uns gleich entspannter. Auch Teilmassagen als besondere Pflegerituale mit duftenden Körperölen pflegen und stärken das Wohlgefühl bei unbestimmten Ängsten, Sorgen und Unruhe. In der aromatherapeutischen Praxis wird dabei dem Körperteil besondere Aufmerksamkeit geschenkt, in dem die Sorge „sitzt“ – also etwa der Solarplexus, die Herzgegend, der Bauchraum oder der Nacken. Zur liebevollen Selbstbehandlung wird das ätherische Öl der Wahl beispielsweise mit duftneutralem Mandelöl vermischt und einmassiert.

Duftendes Wohlfühl-Ambiente

Wer seinen Lieblingsduft – gerade in Zeiten von Home-Office, Homeschooling und veränderten Abläufen – im täglichen Leben präsenter bei sich haben möchte, kann die Wohnung oder einzelne Räume gezielt mit einem elektrisch betriebenen Vernebler oder einer Duftlampe aromatisieren. Alternativ kann die Duftmischung aus ätherischen Ölen auch in einer Schale mit Wasser auf die Heizung gestellt werden.

Duftgeräte „to go“ für unterwegs

Für den „Aromatherapie-Duftmoment unterwegs“ bieten sich handliche und mobile Duftgeräte an, die kabellos und auslaufsicher in die Handtasche passen oder auch im Auto Platz finden. Seinem Namen alle Ehre macht der kleine Vernebler Petit: 2-3 Tropfen ätherisches Öl in 8 ml Wasser vermischen und während des Ultraschall-Zerstäubungsvorgangs langsam vor dem Gesicht hin- und her bewegen. Einer kleinen duftenden Auszeit steht somit nichts mehr Wege.

Weitere Informationen und DIY-Anleitungen unter: www.primaveralife.com

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Fasten verbinden die meisten von uns mit Verzicht. Doch der zeitlich begrenzte Nahrungsentzug ist auch ein Gewinn – für unsere Gesundheit. Dabei schöpfen Körper und Geist neue Kräfte. Außerdem stärkt eine Fastenkur das Immunsystem und aktiviert Selbstheilungsprozesse. Vielleicht genau die richtige Maßnahme in der kalten Jahreszeit. Egal worauf wir gerade Lust haben, wir können uns fast alles zu jeder Tageszeit besorgen oder bestellen. Doch wirklich glücklich macht uns das nicht. Die permanente Zufuhr von industriell hergestellten Lebensmitteln macht uns auf Dauer krank und löst Zivilisationskrankheiten aus, die vor ein paar Jahrzehnten noch selten waren: Übergewicht, Diabetes, Gelenkerkrankungen. Als Lösung des Problems haben sich Tabletten und Operationen etabliert, doch dauerhaft lassen sich die Leiden der Wohlstandsgesellschaft dadurch nicht beheben. Hippokrates war sich dessen schon vor Jahrhunderten bewusst und empfahl: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fas­ten als durch Medikamente.“ Die Wissenschaft ist sich mittlerweile einig, dass Fasten eine Kaskade von Heilungsprozessen im Körper auslöst. Die Energie, die der Körper normalerweise für die Verdauung benötigt, verwendet er beim Fasten für innere Reinigungsprozesse. Der Organismus bekommt so die Gelegenheit, einmal „aufzuräumen” und entfernt Ablagerungen aller Art. Der Darm

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