Die rührende Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft zwischen Mensch und Hund: Eric O‘Grey über Peety und wie er mit ihm gemeinsam wieder zurück ins Leben fand.
Eric O‘Grey hat 70 Kilo Übergewicht, leidet unter Depressionen und lebt isoliert. Nach einer Vielzahl von misslungenen Diäten wird bei ihm Diabetes diagnostiziert. Wenn er nichts ändert, habe er kaum noch ein Jahrzehnt zu leben, attestieren ihm die Ärzte. Als O‘Grey eine weitere Ärztin aufsucht, stellt diese ihm ein überraschendes Rezept aus: Er solle sich einen Hund zulegen. Mit anfänglicher Skepsis folgt er ihrem Rat und geht in ein Tierheim. Und da sitzt Peety, ein übergewichtiger, mittelalter, vergessener Hund, praktisch Erics Spiegelbild. In diesem Schlüsselmoment adoptieren sich die beiden gegenseitig.
Schon die ersten kurzen Spaziergänge eröffnen O‘Grey eine Welt, von der er bisher nichts wusste. Sein Erstaunen über Parks und offene Räume, wo sich Menschen treffen und die Natur genießen, zeigt, dass er vorher viel zu viel Zeit im Auto verbracht hatte. Durch die gemeinsamen Spaziergänge und vegane Ernährung verlieren Herrchen und Hund ihr komplettes Übergewicht und obendrein verschwindet O‘Greys Diabetes, so dass er keine Medikamente mehr nehmen muss.
Nach Peetys Tod bricht für O‘Grey eine Welt zusammen. Doch er schafft es nach Monaten der Trauer, sich wieder aufzurappeln und adoptiert einen neuen Hund namens Jake, mit dem er heute sogar an Marathons teilnimmt.
Zum Weiterlesen:
Eric O´Grey, Peety – ein Hund auf Rezept, Eden Books, 14,95 Euro
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